"VISTA - Vision-Strategie-Aktion" – Projekt im Rahmen des BMBF-Programms "JOBSTARTER plus - Für die Zukunft ausbilden" LOGO VISTA web
Ausgangssituation

Der Rückgang der Schulabgängerzahlen in Deutschland in Verbindung mit einem stärker werdenden Trend zu akademischer Ausbildung wirkt sich auf dem Ausbildungsmarkt durch eine rückläufige Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge, eine sinkende Ausbildungsbetriebsquote sowie durch eine je nach Region unterschiedliche Kombination aus Versorgungs-, Besetzungs- oder Passungsproblemen aus. Vorrangiges Ziel dieser Förderrichtlinien ist es, über eine verbesserte Integrationsfähigkeit sowie höhere Attraktivität und Qualität betrieblicher Ausbildung in KMU zur Stabilisierung regionaler Ausbildungsmärkte und zur Stärkung der Berufsbildung als wichtige Säule der Fachkräftesicherung beizutragen.

Das Programm JOBSTARTER plus trägt durch die Förderung von Konzepten im Bereich der regionalen Strukturentwicklungen zu Fortschritten im Übergang Schule-Ausbildung bei. Es verbindet aktuelle berufsbildungspolitische Themen mit den jeweiligen regionalen Gegebenheiten und Entwicklungspotenzialen in der Wirtschaft und verfolgt eine wirtschaftsnahe Ausgestaltung der Ausbildungsstrukturförderung. Das Projekt „VISTA“ richtet sich daher vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen (KMU, gemäß Definition der Europäischen Kommission).

Des Weiteren hat das Programm JOBSTARTER plus mit seinen vier Förderrichtlinien das Ziel, über eine verbesserte Integrationsfähigkeit sowie höhere Attraktivität und Qualität betrieblicher Ausbildung in KMU zur Stabilisierung regionaler Ausbildungsmärkte und zur Stärkung der Berufsbildung als wichtige Säule der Fachkräftesicherung beizutragen. (Quelle: http://www.jobstarter.de/de/Aktuelle-Foerderbekanntmachung-1254.php#Zuwendungszweck)

KMU im Flächenland Brandenburg fällt es zunehmend schwerer, Ausbildungsplätze mit Jugendlichen zu besetzen, und sie benötigen häufig Unterstützung, um den Besetzungs- oder Passungsproblemen ihrer Branche entgegenwirken zu können. Eine zentrale Herausforderung ist es, die Attraktivität und Qualität des Ausbildungsangebots zu erhöhen. Angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist es notwendig, in vielen Branchen die Ausbildungsbeteiligung von KMU zu erhalten und neue Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen, insbesondere dort, wo die Ausbildungsbereitschaft bislang noch unterdurchschnittlich ausgeprägt ist.


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Die QCW GmbH weist durch ihre langjährige Erfahrung in der Beratung und Unterstützung von Unternehmen und Institutionen eine hohe Branchenkompetenz in der Region auf. In den regionalen Unternehmen bestehen gute und vertrauensvolle Kontakte auf Ebene der Geschäftsführung und dem mittleren Management sowie zum Personal der vorhandenen Betriebsräte.

Beispielhaft zu seinen aktuellen Aktivitäten möchte die QCW GmbH auf die brisante Thematik der Besetzungs- und Passungsprobleme bei der Ausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen verweisen. Mit dem innovativen Lösungsansatz des Projektes „VISTA – Vision-Strategie-Aktion“ greift das QCW im Rahmen der Förderlinie I – Unterstützungs- und Beratungsstrukturen für KMU in Branchen mit Besetzungs- und Passungsproblemen oder Wirtschafts- oder Forschungsclustern, diese Themenstellung auf.

Mit Unterstützungs- und Beratungsstrukturen für kleine und mittlere Unternehmen werden Instrumente und Möglichkeiten der Nachhaltigkeit als Antwort auf den sich deutlich abzeichnenden Fachkräftemangel geschaffen. Viele dieser Unternehmen, stehen angesichts des demographischen Wandels in den nächsten Jahren vor immensen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen und die Unternehmen müssen sich verstärkt mit Strategien beschäftigen, wie sie lernwillige und kompetente junge Menschen für die Ausbildung rekrutieren und möglichst längerfristig an sich binden können.

Hauptziel des Projektes "VISTA - Vision-Strategie-Aktion" ist die Passungs- und Besetzungsprobleme in KMU der Metall- und Elektrobranche (MuE) in Brandenburg zu minimieren. Dabei werden eine veränderte Sichtweise bei der Gewinnung von jungen Menschen für die duale Ausbildung und die Fokussierung auf attraktivitätssteigernde Aktivitäten angestrebt.

Das Projekt bietet allen KMU der MuE-Branche in der Region Ostbrandenburg umfassende Informations- und Beratungsdienstleistungen an, die systematisch und effektiv einerseits zur Verbesserung des Bewerbermarketings und anderseits zur Steigerung der betrieblichen Attraktivität, eingesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund wird eine Koordinierungs- und Beratungsstelle eingerichtet, die Unternehmen der MuE-Branche in Abhängigkeit ihres Attraktivitätsstandpunktes unterstützt.

Die Koordinierung- und Beratungsdienstleistungen umfassen:

  • Planung und Organisation von Ausbildungsmarketingmaßnahmen (Wegweiserfunktion)
  • Vernetzung mit Experten der Ausbildungsberatung (Lotsenfunktion)
  • Beratung und Unterstützung im Rahmen der Steigerung der Unternehmensattaktivität
  • Austausch und Vernetzung im Sinne der Fachkräftesicherung
  • Entwicklung von Attraktivitätskonzepten und einer Toolbox/Baukastensystem

mit dem Ziel, Unternehmen dazu anzuregen:

  • sich aus Sicht der Bewerberinnen und Bewerber zu betrachten (Perspektivwechsel)
  • eine attraktive Anwerbekultur zu entwickeln
  • ein selbstkritisches Prüfen auf die eigene Außenwirkung zu entwickeln
  • die Unternehmensattraktivität selbstständig zu verbessern
  • den Erfahrungsaustausch in der Metall- und Elektrobranche zu intensivieren

Die Projektergebnisse werden für branchenspezifische Beratungszwecke an die fachkundigen Stellen sowie für Aktivitäten der Berufsorientierung/-findung an die Bildungseinrichtungen weitergereicht.



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Ansprechpartner:

Kathrin Golisch - Projektleitung                      Telefon: 03364 37-3305 / E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Marit Tänzel - Projektkoordinierung              
Martina Kubiack - Administration
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Gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.